ANWENDUNGSBEREICHE

Unsere Gefühlskarten lassen sich in den unterschiedlichsten Kontexten einsetzen:

  • im Morgenkreis oder im Klassenrat in der Schule

  • in der Schulsozialarbeit und Sonderpädagogik

  • in der ambulanten Einzelfall- und Familienhilfe

  • in der kollegialen Beratung, Mediation und Supervision

  • in der teil- und vollstationären Jugendhilfe

  • in der Psychotherapie/ insbesondere Verhaltenstherapie

  • in der Ergotherapie und Logopädie

  • in der Sozialen Gruppenarbeit u.a.

ANWENDUNGSBEISPIEL NR. 1

GEFÜHLSKARTEN ZUM START IN DEN TAG
 

Legen Sie alle Karten aus und lassen Sie Ihr Gegenüber entscheiden, welche Karten die aktuellen Empfindungen beschreiben. Im Anschluss sollen die Karten vorgestellt und erläutert werden. 

Folgende Fragen können dabei helfen:
Warum hast du dir diese Gefühlskarten ausgesucht?


  • Sind unter den Karten Emotionen dabei, die du in der letzten Zeit häufiger erlebst?


  • Was könnte der Grund sein, warum du diese Emotionen in letzter Zeit intensiver wahrnimmst?


  • Was müsste passieren, damit du in der nächsten Zeit auch andere Gefühlskarten auswählst?


  • Auf einer Skala von 1 bis 10, wie stark ist das heutige Gefühl? 
     

Indem Sie der Gefühlswelt bereits zu Beginn des Tages genügend Zeit einräumen, können Sie auf die Befindlichkeiten, insbesondere bei Kindern- und Jugendlichen, im weiteren Vorgehen wesentlich individueller eingehen und so zur ersten Entlastung und Emotionsregulation beitragen.